Hochschule Ingolstadt - Institut für angewandte Forschung

Die Hochschule Ingolstadt ist eine engagierte Hochschule für angewandte Wissenschaften in den Bereichen Technik und Wirtschaft. Seit ihrer Gründung 1994 vermittelt sie eine Bildung, die die Studierenden in die Lage versetzt, wissenschaftliche Methoden in der Berufspraxis anzuwenden. Hervorragende Rahmenbedingungen schaffen die Voraussetzung für eine kurze Studiendauer und hohe Erfolgsquoten an einem Hochschulstandort, der in einer der wirtschaftsstärksten Regionen Deutschlands liegt. Mit dem Erweiterungsbau, der auf dem benachbarten Gelände bis zum Frühjahr 2014 entsteht, sind die Grundlagen für weiteres Wachstum gelegt.
Angewandte Forschung
In der Forschung setzt die Hochschule Ingolstadt nicht erst seit der Gründung des hochschuleigenen Instituts für Angewandte Forschung (IAF) im Jahr 2004 deutliche Schwerpunkte. Die Mitarbeiter im IAF arbeiten heute vorwiegend an aus der unternehmerischen Praxis abgeleiteten Forschungsprojekten in den Bereichen:
- Produktions- und Automatisierungstechnik
- Erneuerbare Energien
- Motor und Antriebsstrang
- Marketing
- Fahrzeugmechatronik
- Leistungselektronik
- Werkstoff- und Oberflächentechnik
- Logistik
Das IAF ermöglicht damit exzellenten Absolventen der Hochschule den direkten Einstieg in die Wissenschaft und zur kooperativen Promotion. Seit der Institutsgründung sind neben der wissenschaftlichen Expertise weitverzweigte nationale und internationale Netzwerke entstanden sowohl in Richtung Grundlagenforschung als auch in Richtung Industrie. Diese Netzwerke stehen selbstverständlich auch den Unternehmenspartnern der Hochschule zur Verfügung. Die Hochschule Ingolstadt ist bestrebt, künftig Forschungsvorhaben in Zusammenarbeit mit anderen (außer-)europäischen Regionen unter Einbindung der Unternehmen vor Ort verstärkt durchzuführen.
Das IAF wird zunächst gemeinsam mit den Verbundpartnern verschiedene zentrale Begriffe (Wertschöpfung – Wertunterstützung – Verschwendung – Durchlaufzeit) definieren und abgrenzen. Gleichzeit sollen Verschwendungsarten herausgefiltert werden, welche speziell in Dienstleistungsprozessen auftreten können. Ausgewählte Leistungsprozesse werden anschließend bzgl. Ihrer Stärken und Schwächen hin auf ihre Wertunterstützung untersucht. Im Folgenden sollen Kenngrößen eines klassischen Benchmarks abgeleitet und neue Kriterien erarbeitet werden, welche eine Messbarkeit und einen Vergleich in Form eines „Wertschöpfungsorientierten Benchmarks“ ermöglichen sollen. Weiter wird der Ressourceneinsatz bewertet und im Verhältnis zur Durchlaufzeit gesetzt. Beide Faktoren fließen in die Bewertung des Dienstleitungsprozesses bzw. die jeweilige Wertschöpfungskonfiguration mit ein. „Best Practise“ Prozesse fixieren am Ende produktivitätssteigernde Leistungs(-teil)-prozesse.
Ansprechpartner:
Institut für angewandte Forschung (IAF)
Prof. Dr. Jürgen Schröder
Esplanade 10
85049 Ingolstadt
Tel. +49 (0) 841 9348-191
Fax. +49 (0) 841 9348-644
juergen.schroeder@haw-ingolstadt.de
www.haw-ingolstadt.de/iaf/








